kleine Harztour

Beim Sommertreffen hat sich eine kleine Reisegruppe verabredet, um Mitte September durch den östlichen Harz zu ziehen


[-Foxy-Sep’18]

Bei sommerlichem Wetter bin ich mit Robert losgelaufen mit dem Ziel, weiter im Westen dann wenige Tage später mit Marco zusammen zu treffen.
Von Stangerode aus liefen wir sonnig beschienen durch grüne Täler mit abwechslungsreichen Rindviechern am Wegesrand.

Nach einer kleinen Stärkung in der Leinemühle strukturierten einige kleine Schatz-Dosen den Weg, die uns am Schluss das Rätsel zur Brandberg-Eiche lösen ließen.

Der imposante Baum war Austragungsort perfider Strafanwendungen – heute wirkts da wieder recht friedlich.


Ein passendes Lager im Walde hat sich immer gut gefunden – teils in recht aktiver tierischer Nachbarschaft. Die Abende waren mit lecker Gekoche auf offener Flamme und sehr schöner Lagerfeuer-Philosophie gefüllt.


Unterwegs gab es Einiges zu sehen – vom Vorzeige-Märchen-Eichenwald über die Arbeit des Borkenkäfers bis zum Ergebnis von forstlicher Kahlschlagtätigkeit…
Noch fleißiger waren nur die kleinen Waldameisen.
Ein kleiner Feuersalamander zeigte sich uns auch recht zutraulich.


Die Stempelstellen der Harzer Wandernadel sind an vielen Wegen zu finden – Mainstream-Touri-Zeugs .. aber natürlich musste ich auch so einen Stempel haben; weil es geht …


Nach drei Wander-Tagen bekamen wir bei einer Rast am Falken vom hilfsbereiten Kellner unseren Öl- und Zuckervorrat aufgefüllt, haben uns leckeres Essen gegönnt und dann den Aufstieg zum Selkeblick gewagt. Als geborene Flachlandtirolerin bin ich da hochwärts mehrfach fast verendet, während Robert noch einen Sack voll Wasser zusätzlich hinauf geschleppt hat.

Die Aussicht da oben war so schön fürs Auge, dass ich ein Foto ins Tal ganz vergessen habe. Der Wind bot eine schöne Herausforderung an die Tarp-Spann-Künste 😉


An Tag 4 wollte keines der anwesenden Beine mehr laufen. Also hielten wir an dem Platz die Stellung, bis Marco tagsdarauf auch auf dem Gipfel ankam.
Bei Apfelkuchen [zum Spielen] und Pflaumenkuchen [zum Essen] hatten wir da oben übers Wochenende ein tolles Lager, unterhaltsame Geschichten am Feuer und wie ich finde sehr inspirierende Gesellschaft.

Die Aussicht zog am Wochenende einige Wanderer an, die allesamt freundlich vorüber gingen – und auch Kollegen kamen noch des Nachts dort an, die auf eine kleine Stippvisite vorbei kamen und dann in der Nähe lagerten.


Das war eine wunderbare kleine Tour, die mal wieder auch Dank der Existenz dieses Forums möglich wurde.
Danke euch beiden für die tolle Gesellschaft!
Mir tat es sehr wohl.

[-Foxy-Sep’18 – aus bushcraft-freunde.de]

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