• Kräuter,  Natur,  WaldKüche

    Huflattich: heilsame Blüten im März

    Der Huflattich blüht genau zur richtigen Zeit gegen Erkältungen: Die Blüten beginnen im März tagsüber gelb zu leuchten und so manchen Wegesrand zu säumen. Wann die Blüten erscheinen Der Huflattich blüht genau zur richtigen Zeit: Er ist im Frühjahr bei Erkältungssymptomen das perfekte Mittel aus der Natur. Die Blüten beginnen jetzt im März tagsüber gelb zu leuchten und so manchen Wegesrand zu säumen. Huflattich: Wo er zu suchen ist Der Huflattich ist recht robust und anpassungsfähig. Auf kargen Böden – wie städtischen Brachflächen, an sandigen Wegen und Pfaden oder in alten Steinbrüchen – kommt er ebenso vor, wie an Bachläufen und Uferzonen. Am Abend ist er schwerer zu entdecken, da…

  • Baum,  Nutzpflanzen,  WaldHandwerk

    Lindenbast

    Gewinnung, Verwendung & Geschichte zu Bast und Linde. Gewinnung von Lindenbast Abseits der Wege begab es sich am 1. Mai, dass von Forstarbeiten viel Lindenrinde im Wald zu finden war. In der Rinde liegen mehrere Schichten Lindenbast. Durch Regen angeweicht lassen sich schon ein paar Bahnen abziehen… Lindenbast herstellen (lassen) Um mehr von diesem Naturmaterial zu gewinnen, wird die basthaltige Rinde für ein paar Wochen in ein stehendes Gewässer eingelegt und beschwert. Einige Wochen später kann die Rinde geborgen werden. Mikroorganismen und Verrottungsprozesse haben gewirkt: Die Baststreifen lösen sich jetzt gut von der festen Borke und lassen sich in langen, dicken Lagen abziehen.Ein Waldtümpel, Mücken und diese schlammige Arbeit ergeben…

  • Camp,  Kräuter,  WaldHandwerk

    Das selbstdüngende Beet

    keyhole garden / Das Schlüssellochbeet: Im Outdoorcamp Berga ist 2019 ein selbstdüngendes Beet entstanden. Genutzt wurden hierbei Materialien, die es in der Natur zu finden gibt. Vorteile vom selbstdüngenden Beet / Schlüssellochbeet geringe Kosten und zudem hohe Verfügbarkeit der zum Bau benötigten Materialien Düngen mit natürlichen, und somit leicht verfügbaren Küchenabfällen es sind zudem keine Pestizide nötig durch Kombination schädlingsresistenter Pflanzen Bewässerung mit Brauch- und Regenwasser Konstruktionsweise macht unabhängig von der Bodenbeschaffenheit Höhe des Beetes erleichtert zudem die Arbeit hohe Fruchtbarkeit und geschützte Anordnung des Beetes ermöglichen ebenso (meist) ganzjährige Ernten AufbauBilder März April Mai: Grün im Beet Juni August Und hier gibts die bewegte Bau-Dokumentation Ebenfalls ist zu sehen,…

  • Baum,  WaldHandwerk,  WaldKüche

    WeidenOutdoorKüche

    Vom Ausweiden einer Augenweide und Leckeres mit „ei“ Es begab sich einst, dass eine ElsterWeide nicht mehr Weide sein wollte und den Wunsch hatte, in andere schöne Dinge verwandelt zu werden.Zur gleichen Zeit überlegten zwei Wildlinge, wie die zurückgelassene Kochausrüstung improvisiert werden könnte.Der Rest ist Geschichte: WeidenZunder Die feinen fliegenden Samen fallen als weiße Flöckchen massenhaft am Elsterufer.Sie lassen sich einsammeln und gut als Zunder für das Kochfeuer nutzen. Der WeidenRindenTopf Rindengefäße dienen uns als EierkuchenRührschüssel, Kräuterschale und Teller. Potentiell kann darin auch gekocht werden mittels heißen Steinen; das funktioniert dann genauso wie bei unserem SteinZeitEi. Ein Stück Weidenrinde ohne Astlöcher wird tief für längs und quer am Stamm eingeschnitten…

  • Pilz,  WaldKüche

    HexenEi

    Phallus impudicus – Delikatesse im Erdboden Das verstehe wer will … alles an dem Ding sieht nach Hoden aus, die Stinkmorchel hat zudem eine typisch penisförmige Wuchsform und heißt Phallus impudicus (Phallus is klar soweit; impudicus: unzüchtig, schamlos) .. warum also „Hexenei“ und nicht „MagierEier“ oder „ZaubererHoden“?! Wie dem auch sei, man kanns essen und das ist wahrlich schmackhaft! Diese Pilzhoden sind Fruchtkörper der Stinkmorcheln. Sie wachsen unterirdisch und treten dabei langsam halb aus dem Boden hervor und können dann als weiße Stellen im Boden gefunden werden. Während der Reifung der Fruchtkörper reißt die Peridie auf, das unverzweigte, hohle und gekammerte Receptaculum, das an seinem Ende die feucht bleibende Gleba…

  • Nutzpflanzen,  WaldKüche

    LöwenZahnBlüten

    [Honig und Gelee] Mit geeigneter Spezialausrüstung haben wir uns auf Expedition begeben, um den gemeingefährlichen scharfen LöwenZähnen zu trotzen und ihre Blüten vorm PusteStadium zu ergattern.. Nach erfolgreicher Jagd war ein guter Jutebeutel mit 170 Gramm Blüten des LöwenZahnes gefüllt. Falls importiert, ist nun noch Zeit um Krabbeltierchen heraus kriechen zu lassen, bevor man die Blüten mit Wasser aufkocht. Wir haben nur ca. 1 Liter Wasser genommen um es schön löwenzahnig zu bekommen. Nach ca. 5 Minuten Kochzeit wurde der Herd ausgestellt und der Sud langsam abkühlen und 24 Stunden ruhen gelassen. Für den Honig reicht auch eine kurze Ruhezeit von 2 Stunden, oder man kocht das Ganze einfach länger.…

  • Mensch,  Natur

    Elsterperlen

    Eine Runde durch den Camp-Wald Anfang März zeigte einige schöne Schätze am Wegesrand Kienspan… Zwei kleine, alte Kiefernwurzeln boten sich förmlich an, um mal hinein zu schauen – und es waren zwei Volltreffer. harzgetränktes Kiefernholz wo suchen? alte, fast verrottete Wurzeln von Kiefer-Stümpfen lassen sich häufig kippelnd aus dem Erdboden bewegen, um mal einen Blick hinein zu werfen – dann per Beil, Messer etc. in die Wurzelstränge schneiden. zum Artikel Zunder – Kienholz Birkenporling ein bekannter Heilpilz Aus einem frisch geernteten Birkenporling wurde eine Kuksa geschnitzt – weil es geht. mehr vom BirkenporlingTeil 2 – Experimente: Messerscheidenpilz Weißbuchensaft Wie viele Pflanzen ziehen auch die Weiß-/Hainbuchen gerade viel Wasser aus dem…