• WaldKüche

    Fleisch im LehmMantel

    Drei Sachen sind für diese Fünf-Steine-Küche wichtig: ein gutes Stück Fleisch Blätter der großen Klette etwas Lehm Der Lehm wird in der richtigen Konsistenz angerührt und mit einer Kelle zu einer Bodenplatte ausgestrichen. Darauf wird ein großes Blatt geklettet, das als Schmutzschutz dient. Auf das Blatt wird das Fleisch gelegt und mit einem großen Blatt abgedeckt und eingewickelt. Wichtig ist, dass das Fleisch durch die Blätter vom Lehm getrennt ist. Jetzt wird der Lehm von der Bodenplatte mit der Kelle nach oben gestrichen. Wenn der Lehm nicht reichen sollte, um das Blätterfleisch komplett zu ummanteln, wird einfach von oben noch eine Ladung drauf geschmiert, solange bis eine Art Brot oder…

  • Baum,  WaldHandwerk,  WaldKüche

    WeidenOutdoorKüche

    Vom Ausweiden einer Augenweide und Leckeres mit „ei“ Es begab sich einst, dass eine ElsterWeide nicht mehr Weide sein wollte und den Wunsch hatte, in andere schöne Dinge verwandelt zu werden.Zur gleichen Zeit überlegten zwei Wildlinge, wie die zurückgelassene Kochausrüstung improvisiert werden könnte.Der Rest ist Geschichte: WeidenZunder Die feinen fliegenden Samen fallen als weiße Flöckchen massenhaft am Elsterufer.Sie lassen sich einsammeln und gut als Zunder für das Kochfeuer nutzen. Der WeidenRindenTopf Rindengefäße dienen uns als EierkuchenRührschüssel, Kräuterschale und Teller. Potentiell kann darin auch gekocht werden mittels heißen Steinen; das funktioniert dann genauso wie bei unserem SteinZeitEi. Ein Stück Weidenrinde ohne Astlöcher wird tief für längs und quer am Stamm eingeschnitten…

  • Pilz,  WaldKüche

    HexenEi

    Phallus impudicus – Delikatesse im Erdboden Das verstehe wer will … alles an dem Ding sieht nach Hoden aus, die Stinkmorchel hat zudem eine typisch penisförmige Wuchsform und heißt Phallus impudicus (Phallus is klar soweit; impudicus: unzüchtig, schamlos) .. warum also „Hexenei“ und nicht „MagierEier“ oder „ZaubererHoden“?! Wie dem auch sei, man kanns essen und das ist wahrlich schmackhaft! Diese Pilzhoden sind Fruchtkörper der Stinkmorcheln. Sie wachsen unterirdisch und treten dabei langsam halb aus dem Boden hervor und können dann als weiße Stellen im Boden gefunden werden. Während der Reifung der Fruchtkörper reißt die Peridie auf, das unverzweigte, hohle und gekammerte Receptaculum, das an seinem Ende die feucht bleibende Gleba…

  • Nutzpflanzen,  WaldKüche

    LöwenZahnBlüten

    [Honig und Gelee] Mit geeigneter Spezialausrüstung haben wir uns auf Expedition begeben, um den gemeingefährlichen scharfen LöwenZähnen zu trotzen und ihre Blüten vorm PusteStadium zu ergattern.. Nach erfolgreicher Jagd war ein guter Jutebeutel mit 170 Gramm Blüten des LöwenZahnes gefüllt. Falls importiert, ist nun noch Zeit um Krabbeltierchen heraus kriechen zu lassen, bevor man die Blüten mit Wasser aufkocht. Wir haben nur ca. 1 Liter Wasser genommen um es schön löwenzahnig zu bekommen. Nach ca. 5 Minuten Kochzeit wurde der Herd ausgestellt und der Sud langsam abkühlen und 24 Stunden ruhen gelassen. Für den Honig reicht auch eine kurze Ruhezeit von 2 Stunden, oder man kocht das Ganze einfach länger.…

  • WaldHandwerk,  WaldKüche

    Waldküche [OsterSpezial]

    Stein(Zeit)Ei zuerst bedarf es einige Zeit, um „Kochtöpfe“ herzustellen. In der MännerVariante ist die Schale ausgebrannt mit Hilfe von guter Glut und bushcraft-Zange. Die FuxSchnitzVersion entsteht aus Weide vom ElsterCamp unter Zuhilfenahme von Schnitzhilfen von derb bis fein. Dann sind handliche Steine in der Glut lange heiß geworden und dienten als Tauchsieder für den Eierkochtopf. Wie das Kochen der Eier funktioniert, ist im Video zu sehen und zu hören. Wir haben vier mal Steine ins Wasser gegeben, dann waren die Eier fertig. Dazu gabs Fladenbrot gebacken auf heißem Stein. Frohe Ostern Frohe Ostern wünschen Rocco und Foxy!

  • WaldHandwerk,  WaldKüche

    Stein(zeit)Pfanne

    Backen auf heißem Stein / der „RocFox Stein(zeit)kuchen“ Experiment: wir wollten Waffeln backen im Feuer Versuch 1: Waffeleisen in heißer Glut – Ergebnis: ein Satz mit X…Entweder war das Waffeleisen zu heiß geworden, oder wir hätten kein ODER mehr Öl benutzen sollen. Hätten wir das niegelnagelneue Eisen vorher einbrennen sollen..? Im Nachhinein war es gut, dass das nicht geklappt hat, denn die nächste Idee war viel cooler 🙂 Versuch 2: Backform aus Schiefer Im Outdoorcamp Berga ließ sich ein dickes Stück Schiefer finden. Im Vergleich zu anderen Gegenden ist „unser“ Schiefer relativ hart. Mit Hammer und Meißel ließ sich eine Backform aus dem Stein schlagen. Dabei ist Vorsicht geboten, denn…

  • Allgemein,  Literatur,  WaldHandwerk,  WaldKüche

    Selbstgeschnitzt — natUR-instinkte

    vom Löffel bis zum Rindentopf Bushcraft-Küchensachen selber machen Hier gehts zum Buch Beschreibung Bushcraft und Waldhandwerk heißt auch, Vieles aus Naturmaterialien selber zu machen. In der Outdoor-Küche kann z.B. aus Wurzeln und Zivilisationsmüll eine ganze Küchenausstattung hergestellt werden. Wie das funktioniert, wird in diesem Buch mittels bebilderter Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Schnitzen und Werken anschaulich vorgeführt – perfekt zum Nachmachen! Video zum Buch

  • Kräuter,  Natur,  WaldKüche

    Grünzeug im Frühjahr

    Essbares, Giftiges und anderweitig-Schönes von Wald und Wiese Der Bärlauch Bärlauch wächst zwischen März und April oft in großen Gruppen und kann sich wie ein grüner Teppich im Wald ausbreiten. Häufig stehen auch die giftigen Doppelgänger (Herbstzeitlose, Maiglöckchen) ganz in der Nähe.Knickt man die Mittelstrebe des Bärlauch-Blattes, hört man ein deutliches Knacken – das hat keine der Pflanzen, die mit Bärlauch verwechselt werden könnten. Rathwulfen Bushcraft hat zur Bestimmung von Bärlauch ein gutes Video (in english) gemacht: „Wie identifiziert man Bärlauch richtig und unterscheidet man den von den prominentesten Doppelgängern? Bitte sammelt und esst auch nur das, was ihr zweifelsfrei bestimmen könnt! Bitte sorgt auch dafür dass ihr beim Sammeln…