• Mensch,  Natur

    Elsterperlen

    Eine Runde durch den Camp-Wald Anfang März zeigte einige schöne Schätze am Wegesrand Kienspan… Zwei kleine, alte Kiefernwurzeln boten sich förmlich an, um mal hinein zu schauen – und es waren zwei Volltreffer. harzgetränktes Kiefernholz wo suchen? alte, fast verrottete Wurzeln von Kiefer-Stümpfen lassen sich häufig kippelnd aus dem Erdboden bewegen, um mal einen Blick hinein zu werfen – dann per Beil, Messer etc. in die Wurzelstränge schneiden. zum Artikel Zunder – Kienholz Birkenporling ein bekannter Heilpilz Aus einem frisch geernteten Birkenporling wurde eine Kuksa geschnitzt – weil es geht. mehr vom BirkenporlingTeil 2 – Experimente: Messerscheidenpilz Weißbuchensaft Wie viele Pflanzen ziehen auch die Weiß-/Hainbuchen gerade viel Wasser aus dem…

  • Kräuter,  Natur,  WaldKüche

    Grünzeug im Frühjahr

    Essbares, Giftiges und anderweitig-Schönes von Wald und Wiese Der Bärlauch Bärlauch wächst zwischen März und April oft in großen Gruppen und kann sich wie ein grüner Teppich im Wald ausbreiten. Häufig stehen auch die giftigen Doppelgänger (Herbstzeitlose, Maiglöckchen) ganz in der Nähe.Knickt man die Mittelstrebe des Bärlauch-Blattes, hört man ein deutliches Knacken – das hat keine der Pflanzen, die mit Bärlauch verwechselt werden könnten. Rathwulfen Bushcraft hat zur Bestimmung von Bärlauch ein gutes Video (in english) gemacht: „Wie identifiziert man Bärlauch richtig und unterscheidet man den von den prominentesten Doppelgängern? Bitte sammelt und esst auch nur das, was ihr zweifelsfrei bestimmen könnt! Bitte sorgt auch dafür dass ihr beim Sammeln…

  • Natur,  Pilz,  WaldHandwerk

    Messerscheidenpilz

    Experimente mit Birkenporling 2.0 Birkenporling als Werkstoff Ein getrockneter BiPo ist erstaunlich leicht, wird recht hart und lässt sich gefühlt wie Gips oder festes Styropor verarbeiten. Messer vs. Säge Dickere BiPo-Stücke mit dem Messer zu zerteilen ist eine kleine Herausforderung, weil das Material des Pilzes so griffig ist [deswegen ist er ja so toll als Scheide geeignet] – aber geschnitten gibts glattere Schnittflächen. Es bietet sich an, den BiPo schon im frischen Zustand in die gewünschte grobe Form zu schneiden und die Röhrenschicht zu entfernen – damit spart man sich einiges an Mühe bei der späteren Weiterverarbeitung. Wie wird der BiPo nun zur Messerscheide / zum Scheidenpilz Man nehme ein…

  • Pilz,  WaldKüche

    Birkenporling-T

    Als kalter Sud oder heißer Aufguss Es gibt umfänglich Infos zum Finden, Verarbeiten und Nutzen des Porlings; das sparen wir uns hier. In erster Linie ist er ein Heilpilz – und was gesund ist, ist nicht immer lecker … Hier allerdings war der Geschmack erstaunlich angenehm. Pilzig eben – aber wenn man mit Pilzigem rechnet, ists echt ganz lecker. Und auch die „Wald-Not-Variante“ wurde getestet. Einfach Stückchen so wie sie vorliegen ins kalte Wasser geben – warten – kosten: selbes Ergebnis wie oben, nur eben in kalt 🙂 Fazit Für ein leckeres Getränk im Wald gibts sicher empfehlenswertere Zutaten. Aber wenns auf die Heilwirkung ankommt, ist der Geschmack kein Hindernis.…

  • Baum,  Feuer,  Natur,  Nutzpflanzen,  WaldHandwerk

    Zunder – Kienholz

    harzgetränktes Kiefernholz / Kienspan wo suchen? alte, fast verrottete Wurzeln von Kiefer-Stümpfen lassen sich mittels Grabstock freihacken und ausgraben und sich dann kippelnd aus dem Erdboden bewegen, um mal einen Blick hinein zu werfen – per Beil, Messer etc. in die Wurzelstränge schneiden. Wenn glänzende, rötliche Linien zu erkennen sind und der Duft schön harzig ist, dann kann man sich die vielversprechenden Stückchen handlich zurechtschneiden oder sägen und große Teile ggf. zur Weiterverarbeitung mitnehmen. Auch in Ast-Stümpfen, die vor geraumer Zeit abgebrochen sind, kann sich Kienspan finden, da der Baum versucht die Wunde mit Harz zu verschließen. [bisher hat sich da nix zur Überprüfung dieser Methode in greifbarer bzw. abschlagbarer…

  • Baum,  Natur,  Nutzpflanzen,  WaldKüche

    Weißbuchensaft

    bei der Birke ist das ja hinreichend bekannt … Anfang März ’19 fiel auf, dass aus vielen Hainbuchen / Weißbuchen Wasser aus kleinen Wunden, aber auch scheinbar einfach so, aus den Zweigen und der Rinde austritt. Zum Teil samt Schaumbildung …naja, es hat was von weißem Schleim. Einen kleinen Ast abgesägt – und der Eimer war nach einem halben Tag mit ca. 1,5 Liter klarer, geruchloser Flüssigkeit gefüllt. die Verkostung es ist halt Wasser … recht geschmacksneutral aber irgendwie lecker! fühlt sich durch die feine Filterung durchs Holz arg weich im Mund an