• Pilz,  WaldKüche

    HexenEi

    Phallus impudicus – Delikatesse im Erdboden Das verstehe wer will … alles an dem Ding sieht nach Hoden aus, die Stinkmorchel hat zudem eine typisch penisförmige Wuchsform und heißt Phallus impudicus (Phallus is klar soweit; impudicus: unzüchtig, schamlos) .. warum also „Hexenei“ und nicht „MagierEier“ oder „ZaubererHoden“?! Wie dem auch sei, man kanns essen und das ist wahrlich schmackhaft! Diese Pilzhoden sind Fruchtkörper der Stinkmorcheln. Sie wachsen unterirdisch und treten dabei langsam halb aus dem Boden hervor und können dann als weiße Stellen im Boden gefunden werden. Während der Reifung der Fruchtkörper reißt die Peridie auf, das unverzweigte, hohle und gekammerte Receptaculum, das an seinem Ende die feucht bleibende Gleba…

  • Natur,  Pilz,  WaldHandwerk

    Messerscheidenpilz

    Experimente mit Birkenporling 2.0 Birkenporling als Werkstoff Ein getrockneter BiPo ist erstaunlich leicht, wird recht hart und lässt sich gefühlt wie Gips oder festes Styropor verarbeiten. Messer vs. Säge Dickere BiPo-Stücke mit dem Messer zu zerteilen ist eine kleine Herausforderung, weil das Material des Pilzes so griffig ist [deswegen ist er ja so toll als Scheide geeignet] – aber geschnitten gibts glattere Schnittflächen. Es bietet sich an, den BiPo schon im frischen Zustand in die gewünschte grobe Form zu schneiden und die Röhrenschicht zu entfernen – damit spart man sich einiges an Mühe bei der späteren Weiterverarbeitung. Wie wird der BiPo nun zur Messerscheide / zum Scheidenpilz Man nehme ein…

  • Pilz,  WaldKüche

    Birkenporling-T

    Als kalter Sud oder heißer Aufguss Es gibt umfänglich Infos zum Finden, Verarbeiten und Nutzen des Porlings; das sparen wir uns hier. In erster Linie ist er ein Heilpilz – und was gesund ist, ist nicht immer lecker … Hier allerdings war der Geschmack erstaunlich angenehm. Pilzig eben – aber wenn man mit Pilzigem rechnet, ists echt ganz lecker. Und auch die „Wald-Not-Variante“ wurde getestet. Einfach Stückchen so wie sie vorliegen ins kalte Wasser geben – warten – kosten: selbes Ergebnis wie oben, nur eben in kalt 🙂 Fazit Für ein leckeres Getränk im Wald gibts sicher empfehlenswertere Zutaten. Aber wenns auf die Heilwirkung ankommt, ist der Geschmack kein Hindernis.…