quer durch … Italien

die Foxy hatte Urlaub, war Planungsbeauftragte (d.h. kaum Plan) und ist mit Freunden auf einer Rundreise durch Italien gewesen – dabei war alles von Fast-Survival bis Glamping


Hinwärts gab es eine kleine Unterkunft in den Dolomiten als Zwischenstation. Die Aussicht auf die Berge war wunderbar – wer mal zum Wandern in der Nähe von Bozen eine kleine, einfache, aber sehr schöne Unterkunft sucht, dem kann ich den Außerperskolerhof (in Fie allo Sciliar) empfehlen; die Vermieter sind sehr freundlich, machen tolles Frühstück und ein leckeres lokaltypisches Essen kann man in den umliegenden Hütten bekommen.


Anschließend waren wir in Mugello zum Motorradrennen der MotoGP: Zelten direkt an der Rennstrecke, Halligalli bis tief in die Nacht, und jede Menge italienisches Spektakel.
Leider ist die Verpflegung sauteuer, aber man kann alles (außer Glasflaschen und Waffen) mit dort hin nehmen, wenn man es denn tragen kann – da lohnt sich der große Trekkingrucksack!

Dort erwies sich die Faltschüssel zum Haarewaschen und das Tarp als Sonnensegel als hilfreich. An sinnvollen Nachtschlaf war dort zwar nicht zu denken, aber das Spektakel ringsherum und das tolle Wetter hat entschädigt.


Danach ging es noch in Mugello auf einen ruhigen Campingplatz und auf eine kleine Tour durch die tolle hügelige, grüne Landschaft voller süßer Bergdörfer.


Weiter Richtung Süden hatten wir einen tollen Platz mit Blick aufs Meer auf der Sorrentiner Halbinsel.

… vorbei am Vesuv, Blick auf Capri und eine Touri-Boot-Tour an der Steilküste der Amalfatina entlang – Abstecher gab es in Touristädtchen und in die Grotte della Smeralda – kann man machen, muss man aber nicht. Lohnenswert war dort das Schnorcheln bei glasklarem Wasser an unüberfüllten kleinen Kies-Stränden (wie an jeder Station: nur in der Nebensaison empfehlenswert!

Das Autofahren dort auf den serpentinenartigen engen Straßen voller Eindrücke des italienischen Verkehrsverhalten ist auch ein Erlebnis für sich und nix für schwache Nerven.

Ein paar schöne Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Sehenswürdigkeiten samt toller Hintergrundinfos find ich immer wieder gern in den Reiseführern des Michael-Müller-Verlages; davon besitze ich nun einige und kann sie sehr empfehlen.


Dann ging es wieder langsam Richtung Norden an die Küste vor Rom – dort besuchten wir Ostia antika; eine antike Hafenstadt, die in grauer Vorzeit verlassen wurde, in Vergessenheit geriet und im letzten Jahrhundert wieder ausgegraben wurde. Das Gelände ist recht weitläufig und bietet Einblicke ins antike Leben – Erklärungen dazu gibts da per Audioguide (Kopfhörer leihen kostet extra – das wäre vorher nett zu wissen gewesen…)

Dort hatten wir einen Campingplatz, auf dem außer uns nur Italiener zu Gast waren (Römer, die am Wochenende dort das angenehmere Klima genießen) – das war die einzige Station, an der man nichtmal mit englisch weit kam und das kleine Italienisch ausführlich üben konnte; außerdem darf man dort alternativlos die Benutzung der Stehtoiletten einüben. Die Nachbarn waren sehr zugänglich und boten uns (als einizige dort mit Zelt statt Wohnmobil) immer wieder ihre Spezialitäten an – von Espresso bis Kräuterschnaps


Zurück in der Toskana hatten wir eine Station an der Küste vor Lucca – die Campingplätze dort haben allesamt wenig Flair, sind dafür aber seeeehr preisgünstig. Lucca als Ganzes ist aber definitiv einen Ausflug wert!

Und auf dem Weg zum Strand (der echt hässlich ist – und nur spannend wo nicht aufgeräumt wird) kann man sich durchaus auch mal im Sumpf wieder finden, wenn man sich gegen den offiziellen Weg entscheidet.


Anschließend haben wir uns für die Rückreise des Wetterberichtes wegen gegen den Chiemsee und für den Gardasee entschieden und den Urlaub dort ausklingen lassen. Wir haben den steilen Anstieg auf den Rocca del Manerba gewagt und die tolle Aussicht genießen können.

Und der Zeltnachbar Lars hat mir sein See-Kajak ausgeliehen, samt Übung, wie man da im Falle des Kenterns wieder hineinkommt (natürlich fiel uns das ert hinterher ein, mal zu üben) – Versuch 3 ist mir dann geglückt.

Toll war der Platz für die Hängematte in erster Reihe am Wasser samt tollem Blick auf den Sonnenaufgang!

Am Gardasee war alles wieder furchtbar deutsch, aber die Stationen waren insgesamt sehr abwechslungs- und erlebnisreich.


[-Foxy-Juni’18]

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