Neujahrstreffen im Harz

Wild & Schmutzig – Winterbiwak und Survivaltreffen 2020 bei Rene Golz „Survivaltours“


www.survivaltours-abenteuer.de

Nach den Feiertagen ist es Zeit, mal wieder etwas Abstand von der Zuvielisation zu gewinnen. Da kommt es gerade recht, dass der liebe Rene zum Neujahrstreffen in den Harz einlädt. So haben wir (Rocco, Shlomo und die Foxy) unsere warmen Sachen gepackt und uns auf den Weg begeben.

Die erste Nacht haben wir das Riesen-Tipi bewohnen und die Gastfreundschaft von Rene und Alexandra genießen dürfen – natürlich samt standesgemäßer LagerfeuerRunde mit Freunden am Abend.

Am Morgen danach ging es in den Wald auf Rene’s Trainingsgelände zur Grillhütte in Benneckenstein, wo schon fleißig Tarps, Zelte und Planen gespannt wurden.

Wir haben uns aus zwei Tarps und einer Plane den Septoeder im Foxy-Style gebaut, der auch nach Windrichtungswechsel ein trockenes Nachtlager bot.

Circa 50 Watemutige kamen so zusammen, um das fiese Wetter gemeinsam zu überstehen. Es wurden Zehenwärmer, Decken & wärmende Getränke getauscht; vereinzelt wurde aber auch freiwillig oder unfreiwillig abgebrochen.

Die, die da waren, waren die Richtigen! Eine bunte Gruppe hat gemeinsam Schaf und Reh zerlegt, Gemüse geschnibbelt, die Regen-Workshop-Höhle gebaut und natürlich massig Feuerholz beschafft.

Der MDR hat sich nicht lumpen lassen: Fernsehteam und Radio-Frau wurden auf den Weg geschickt, um diese Zuammenkunft der Bushcraft- und Survivalszene zu dokumentieren.

„Man muss schon Lust haben, hier bei diesem Kackwetter 48 Stunden draußen zu sein… Zivilisationsflucht: wir haben keinen Bock, abends vor der Glotze zu sitzen – back to the roots; einfach raus; alles was du hier selber machst, ist geil!“

[Rene im MDR]

Aus der Umgebung wurde uns Rindenmulch geliefert, damit wir nicht Dank Dauerregen im Schlamm versinken. Und auch ein kleiner Glühweinvorrat wurde uns geschenkt – eine tolle moralische Unterstützung!

Es gab kurzweilige Workshops zur Knotenkunde und Notfallmedizin; neue Ideen und praktische Gerätschaften für Draußen konnten wir uns auch genau anschauen: https://www.varrow-tac.de/ & https://www.fluchtrucksack.de/

Natürlich gab es viel zu fachsimpeln und Austausch zu Techniken, Methoden, Ausrüstung und Erfahrungen.

Ich habe mal wieder die Sohlenwärmer der Heatcompany gut brauchen können – aber auch eine beheizbare Weste ansehen dürfen, die für schmales Geld bei solchen Wetterlagen verlockend ist.

Meine letzten Versuche, ein Winterbiwak im Schnee zu erleben, waren ernüchternd [hier zu lesen], aber eine gute Vorbereitung auf dieses Wetter: Dauerregen mit Wind bei einem Grad Celsius, der zu Eisregen und schließlich Schnee wurde.

Wir hatten eine tolle Zeit mit alten und neuen Freunden – und ganz besonders: mit durchweg guter Laune aller Beteiligten trotz der Umstände.

So ein Treffen lebt von der super Organisation und natürlich von den Gästen selbst. Rene hat einen geeigneten Rahmen geboten, den alle Survivalisten mit ihren Besonderheiten wunderbar gefüllt haben.

Erschöpft aber glücklich freuen wir uns auf ein Wiedersehen – Danke ihr Lieben!

Und hier ist noch das Bewegt-Film-Format vom Treffen:

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1 Kommentar

  1. Patrick Campbell 7. Januar 2020

    Hast du sehr schön geschrieben. Weiter so 🙂

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