• Feuer,  WaldHandwerk

    FeuerSchlägerei

    was es braucht: Zunder, Schlageisen, Feuerstein, Zundernest & Lust zum Zuschlagen 😉 Als Zundernest dient hier trockenes Gras und Brenn-Nessel-Stängel von der Wiese. Selbstgemachtes Char Cloth [verkohlte Baumwolle] hat als Zunder funktioniert. Das SchlagEisen besteht aus kohlenstoffhaltigem Stahl. Feuersteine [Silex] eignen sich besonders gut zum FunkenSchlagen. Fehlerteufel: Den Zunder legt man nahe an den Rand der scharfen Steinkante und fixiert ihn mit dem Daumen. Die Funken fliegen eher nach oben – also sollte der Stein samt Zunder nach unten geneigt werden. Das SchlagEisen soll nicht den Stein zerschlagen, sondern nur schnell an der scharfen Kante entlang reiben. Und wie das aussieht, wenns funkt[ioniert], ist hier zu sehen:

  • WaldHandwerk,  WaldKüche

    Stein(zeit)Pfanne

    Backen auf heißem Stein / der „RocFox Stein(zeit)kuchen“ Experiment: wir wollten Waffeln backen im Feuer Versuch 1: Waffeleisen in heißer Glut – Ergebnis: ein Satz mit X…Entweder war das Waffeleisen zu heiß geworden, oder wir hätten kein ODER mehr Öl benutzen sollen. Hätten wir das niegelnagelneue Eisen vorher einbrennen sollen..? Im Nachhinein war es gut, dass das nicht geklappt hat, denn die nächste Idee war viel cooler 🙂 Versuch 2: Backform aus Schiefer Im Outdoorcamp Berga ließ sich ein dickes Stück Schiefer finden. Im Vergleich zu anderen Gegenden ist „unser“ Schiefer relativ hart. Mit Hammer und Meißel ließ sich eine Backform aus dem Stein schlagen. Dabei ist Vorsicht geboten, denn…

  • WaldHandwerk

    BirkenRindenKelle

    Birkenrinde, Fichtenwurzel, Grabstock, Lindenbast, Birkenpech Der Grabstock ist ein nützliches Universalwerkzeug. Hier wurde er genutzt, um Birkenrinde vorsichtig vom Baum zu schälen und Fichtenwurzeln auszugraben. Man suche sich eine mittel-lang herumliegende Birke – bei ganz frischen Birken lässt sich die komplette Rindenschicht nicht gut abschälen [nur die obere Schicht geht da z.B. gut ab als Zundermaterial]; bei zu lang liegenden Bäumen ist die Rinde bereits zu spröde. Mit einem Messer schneidet man nun das gewünschte Stück tief bis unters Kambium ein. Der Grabstock ist ein gutes Hilfsmittel, um die Rinde vorsichtig abzuhebeln – dabei wird die Spatel-Seite des Stockes zwischen Holz und Kambium eingeführt. Fichtenwurzeln verlaufen flach unter der Erde…

  • Allgemein,  Literatur,  WaldHandwerk,  WaldKüche

    Selbstgeschnitzt — natUR-instinkte

    vom Löffel bis zum Rindentopf Bushcraft-Küchensachen selber machen Hier gehts zum Buch Beschreibung Bushcraft und Waldhandwerk heißt auch, Vieles aus Naturmaterialien selber zu machen. In der Outdoor-Küche kann z.B. aus Wurzeln und Zivilisationsmüll eine ganze Küchenausstattung hergestellt werden. Wie das funktioniert, wird in diesem Buch mittels bebilderter Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Schnitzen und Werken anschaulich vorgeführt – perfekt zum Nachmachen! Video zum Buch

  • WaldHandwerk

    Schilfmatte

    Flechterei mit Röhricht Material: Röhricht – allgemein hochwüchsige krautige Vegetationsbestände am Rand von Gewässern Flechten = coole Pilz-Pflanzen-Symbiose, aber hier ist gemeint, mehrere Stränge / Bündel / Fasern oder Ähnliches aus einem biegsamen Material regelmäßig ineinander zu schlingen. Mit Fleiß und Geduld entsteht so eine Matte aus Schilf.

  • Natur,  Pilz,  WaldHandwerk

    Messerscheidenpilz

    Experimente mit Birkenporling 2.0 Birkenporling als Werkstoff Ein getrockneter BiPo ist erstaunlich leicht, wird recht hart und lässt sich gefühlt wie Gips oder festes Styropor verarbeiten. Messer vs. Säge Dickere BiPo-Stücke mit dem Messer zu zerteilen ist eine kleine Herausforderung, weil das Material des Pilzes so griffig ist [deswegen ist er ja so toll als Scheide geeignet] – aber geschnitten gibts glattere Schnittflächen. Es bietet sich an, den BiPo schon im frischen Zustand in die gewünschte grobe Form zu schneiden und die Röhrenschicht zu entfernen – damit spart man sich einiges an Mühe bei der späteren Weiterverarbeitung. Wie wird der BiPo nun zur Messerscheide / zum Scheidenpilz Man nehme ein…

  • Baum,  Feuer,  Natur,  Nutzpflanzen,  WaldHandwerk

    Zunder – Kienholz

    harzgetränktes Kiefernholz / Kienspan wo suchen? alte, fast verrottete Wurzeln von Kiefer-Stümpfen lassen sich mittels Grabstock freihacken und ausgraben und sich dann kippelnd aus dem Erdboden bewegen, um mal einen Blick hinein zu werfen – per Beil, Messer etc. in die Wurzelstränge schneiden. Wenn glänzende, rötliche Linien zu erkennen sind und der Duft schön harzig ist, dann kann man sich die vielversprechenden Stückchen handlich zurechtschneiden oder sägen und große Teile ggf. zur Weiterverarbeitung mitnehmen. Auch in Ast-Stümpfen, die vor geraumer Zeit abgebrochen sind, kann sich Kienspan finden, da der Baum versucht die Wunde mit Harz zu verschließen. [bisher hat sich da nix zur Überprüfung dieser Methode in greifbarer bzw. abschlagbarer…

  • WaldHandwerk

    Challenge – baue ein Gefäß…

    Ich hab mich vor geraumer Zeit mal an Bushcraftcamp-Rhön’s Facebook-Challenge versucht [-Foxy-] Auftrag Baue aus Naturmaterial aus dem einheimischenWald (keine tierischen Materialien!) ein Gefäß mit Deckel, in dem 1,5 Liter Wasser transportiert werden können – Werkzeug: nur mit dem Messer! Schnur aus Naturfaser darf genutzt werden und gekauft sein (die gab die Schublade noch her) Teil 1 Ich hab mich für das Vic entschieden und natürlich nur die Feststellklinge benutzt. Dann bin ich mal in den nächstgelegenen Wald gestiefelt und erstes Glück: Wasserstelle mit Lehm gefunden und eingesammelt. Da lagen vom Wintersturm viele Bäume herum, leider keine Fichten, die mir ganz lieb gewesen wären der Rinde wegen, also hab ich…

  • Feuer,  WaldHandwerk

    Zündzeug-Beutel

    nicht professionell, aber selten: ich habe mir aus einem Stückchen Leder einen kleinen Zunderbeutel gebaut [-Foxy’17-] Maße ca. 10×12 cm verklebt mit Pattex Multi; an den „instabileren“ Ecken mit Nieten zusätzlich gesichert. mit der Möglichkeit, das an Gürteltasche oder Gürtel anzubringen. Außerdem zwei verschiedene Zuknöpf-Pipanten. Falls der Beutel mal recht voll ist, ist drunter noch ein Knopf der ca. 1,5 cm höher liegt. ich hab kein supertolles Lederbearbeitungswerkzeug, aber mit dem Kram, den ich da habe, ists so geworden, dass es für mich Sinn macht (Praxistest wird erst noch folgen). der Zunder ist z.T. noch in kleinen Zip-Tütchen verpackt, denn fuuurchtbar wasserdicht is die Tasche nicht; aber etwas Regen hält…