• Outdoorspiele

    SchreibFedern basteln

    Bambus und Erpelkostüm Ein Tintenfass war Inspiration und aus Bambus und Gänsefeder wurden Schreibwerkzeuge. Im Grunde kann natürlich jeder erdenkliche Holzspatel zur SchreibFeder geschnitzt werden – Nur wer gern auf seinen Schreibgeräten herumkaut sollte giftige Hölzer meiden… Und es empfiehlt sich für Echtfedern [um nicht versehentlich der Wilderei zu fröhnen] die Hinterlassenschaften von sich rupfendem Hausfedervieh zu nutzen. Bambus In ca. zwei Minuten ist eine BambusSchreibFeder geschnitzt. Schräg abschneiden; dann das weiche Innenleben entfernen so dass Raum als Tintenspeicher entsteht; und wichtig: eine Kerbe als Leitung zur Spitze einschneiden; die Spitze bestimmt die Schriftart mit und kann beliebig gestaltet werden kann – z.B. Spalten = Doppellinie Ab ins Tintenfass, gut…

  • Feuer

    1-Streichholz-Challenge

    der Riesen „feather stick“ Es regnete eine Weile, alles Holz ist feucht geworden und wir brauchen ein kochfähiges und wärmendes Feuer. Ein verbliebenes Streichholz und unser Werkzeug (Säge, Beil, Messer) stehen zur Verfügung. Die Lösung: der Riesen-featherstick Ein möglichst trockener Ast wird mit einem flachen und einem spitzen Ende versehen. Dann werden Schicht für Schicht feine Flöckchen mit dem Messer in den Holzkern eingegeschnitten. Der Featherstick wird in die Feuerstelle eingeschlagen und mit dem Streichholz von unten her entzündet. Die Flammen können sich über die trockenen Holzflocken nach oben durchbrennen und das aufgelegte Kleinholz antrocknen und entzünden.

  • Baum,  Nutzpflanzen,  WaldHandwerk

    Lindenbast

    Gewinnung, Verwendung & Geschichte zu Bast und Linde. Gewinnung von Lindenbast Abseits der Wege begab es sich am 1. Mai, dass von Forstarbeiten viel Lindenrinde im Wald zu finden war. In der Rinde liegen mehrere Schichten Lindenbast. Durch Regen angeweicht lassen sich schon ein paar Bahnen abziehen… Lindenbast herstellen (lassen) Um mehr von diesem Naturmaterial zu gewinnen, wird die basthaltige Rinde für ein paar Wochen in ein stehendes Gewässer eingelegt und beschwert. Einige Wochen später kann die Rinde geborgen werden. Mikroorganismen und Verrottungsprozesse haben gewirkt: Die Baststreifen lösen sich jetzt gut von der festen Borke und lassen sich in langen, dicken Lagen abziehen.Ein Waldtümpel, Mücken und diese schlammige Arbeit ergeben…

  • Feuer

    FlugSamenZunder

    Feuer aus Samen entfachen mit Zündstahl und WasserflascheWeidenSamen, Char cloth & LöwenZahnSchirmchen Weide und Zündstahl Weidensamen fallen hier am 1. Juni am Elsterufer massenhaft in weißen Flöckchen vom Himmel. Hier hatten wir gleich guten Zunder für die WeidenoutdoorKüche: Löwenzahn und Wasserflasche Char cloth und Wasserflasche

  • Camp,  Kräuter,  WaldHandwerk

    Das selbstdüngende Beet

    keyhole garden / Das Schlüssellochbeet: Im Outdoorcamp Berga ist 2019 ein selbstdüngendes Beet entstanden. Genutzt wurden hierbei Materialien, die es in der Natur zu finden gibt. Vorteile vom selbstdüngenden Beet / Schlüssellochbeet geringe Kosten und zudem hohe Verfügbarkeit der zum Bau benötigten Materialien Düngen mit natürlichen, und somit leicht verfügbaren Küchenabfällen es sind zudem keine Pestizide nötig durch Kombination schädlingsresistenter Pflanzen Bewässerung mit Brauch- und Regenwasser Konstruktionsweise macht unabhängig von der Bodenbeschaffenheit Höhe des Beetes erleichtert zudem die Arbeit hohe Fruchtbarkeit und geschützte Anordnung des Beetes ermöglichen ebenso (meist) ganzjährige Ernten AufbauBilder März April Mai: Grün im Beet Juni August Und hier gibts die bewegte Bau-Dokumentation Ebenfalls ist zu sehen,…

  • WaldKüche

    Fleisch im LehmMantel

    Drei Sachen sind für diese Fünf-Steine-Küche wichtig: ein gutes Stück Fleisch Blätter der großen Klette etwas Lehm Der Lehm wird in der richtigen Konsistenz angerührt und mit einer Kelle zu einer Bodenplatte ausgestrichen. Darauf wird ein großes Blatt geklettet, das als Schmutzschutz dient. Auf das Blatt wird das Fleisch gelegt und mit einem großen Blatt abgedeckt und eingewickelt. Wichtig ist, dass das Fleisch durch die Blätter vom Lehm getrennt ist. Jetzt wird der Lehm von der Bodenplatte mit der Kelle nach oben gestrichen. Wenn der Lehm nicht reichen sollte, um das Blätterfleisch komplett zu ummanteln, wird einfach von oben noch eine Ladung drauf geschmiert, solange bis eine Art Brot oder…

  • Baum,  WaldHandwerk,  WaldKüche

    WeidenOutdoorKüche

    Vom Ausweiden einer Augenweide und Leckeres mit „ei“ Es begab sich einst, dass eine ElsterWeide nicht mehr Weide sein wollte und den Wunsch hatte, in andere schöne Dinge verwandelt zu werden.Zur gleichen Zeit überlegten zwei Wildlinge, wie die zurückgelassene Kochausrüstung improvisiert werden könnte.Der Rest ist Geschichte: WeidenZunder Die feinen fliegenden Samen fallen als weiße Flöckchen massenhaft am Elsterufer.Sie lassen sich einsammeln und gut als Zunder für das Kochfeuer nutzen. Der WeidenRindenTopf Rindengefäße dienen uns als EierkuchenRührschüssel, Kräuterschale und Teller. Potentiell kann darin auch gekocht werden mittels heißen Steinen; das funktioniert dann genauso wie bei unserem SteinZeitEi. Ein Stück Weidenrinde ohne Astlöcher wird tief für längs und quer am Stamm eingeschnitten…

  • Outdoorspiele,  WaldHandwerk

    Leitergolf

    RiesenOutdoorSpiele II Leitergolf ist ein Wurfspiel um Punkte. Das Spiel besteht im Orginal aus einem Gerüst mit 3 Leitersprossen und pro Spieler/Team drei Wurfgeschossen aus je zwei Golfbällen an einer kurzen Schnur. Wir haben es abgewandelt, nachgebaut und fürs Outdoorcamp etwas vergrößert: Drei Stangen verschiedener Länge werden mittig übereinander platziert und ca. 30 cm links und rechts vom Mittelpunkt markiert. An den Markierungen werden nun pro Stange zwei Löcher gebohrt für die Aufhängung. Zwei Stücke Seil werden an Haken nebeneinander gehängt und auf gleicher Höhe die Markierungen für die Knoten gesetzt. Nun wird Stange für Stange eingefädel, per Knoten fixiert und nachjustiert, bis alles schön übereinander hängt. Wer mag, kann…

  • Pilz,  WaldKüche

    HexenEi

    Phallus impudicus – Delikatesse im Erdboden Das verstehe wer will … alles an dem Ding sieht nach Hoden aus, die Stinkmorchel hat zudem eine typisch penisförmige Wuchsform und heißt Phallus impudicus (Phallus is klar soweit; impudicus: unzüchtig, schamlos) .. warum also „Hexenei“ und nicht „MagierEier“ oder „ZaubererHoden“?! Wie dem auch sei, man kanns essen und das ist wahrlich schmackhaft! Diese Pilzhoden sind Fruchtkörper der Stinkmorcheln. Sie wachsen unterirdisch und treten dabei langsam halb aus dem Boden hervor und können dann als weiße Stellen im Boden gefunden werden. Während der Reifung der Fruchtkörper reißt die Peridie auf, das unverzweigte, hohle und gekammerte Receptaculum, das an seinem Ende die feucht bleibende Gleba…