• Bettgeschichten

    Mein neues Tarp: Draußen schlafen ohne Zelt

    Wer einmal mit weniger als einem Zelt draußen übernachtet, wird es lieben oder hassen. Vor drei Jahren bin ich auf die Szene rings um Bushcraft und Survival gestoßen: Seither habe ich einige der alternativen Varianten für das Schlafen unter freiem Himmel ausprobiert. Mein Tarp möchte ich dabei nicht mehr missen. Ein Erfahrungsbericht:

  • Feuer

    Herausforderung: One stick fire ohne Zündstahl

    In der „Szene“ geht die one-stick-fire-challenge um. Das Prinzip ist es, mit Hilfe eines Messers, eines Stückes Holz und eines Mischmetall-Stabes ein Feuer zu entfachen. Wir haben uns auch darin versucht im RocFoxStyle: Ein Feuer im Winter aus einem Stück Lindenholz. Dabei gewinnen wir Bohrbrett, Spindel, Druckstück, Zunder und Zundernest aus einem Lindenast. Mit Hilfe eines Schnürsenkels entfachen wir innerhalb von 45 Minuten ein Feuer ohne Zündstahl mit der Feuerbohr-Technik. Ein 18-Minütiger Vlog Weitere Videos gibt es hier.

  • Feuer

    1-Streichholz-Challenge

    der Riesen „feather stick“ Es regnete eine Weile, alles Holz ist feucht geworden und wir brauchen ein kochfähiges und wärmendes Feuer. Ein verbliebenes Streichholz und unser Werkzeug (Säge, Beil, Messer) stehen zur Verfügung. Die Lösung: der Riesen-featherstick Ein möglichst trockener Ast wird mit einem flachen und einem spitzen Ende versehen. Dann werden Schicht für Schicht feine Flöckchen mit dem Messer in den Holzkern eingegeschnitten. Der Featherstick wird in die Feuerstelle eingeschlagen und mit dem Streichholz von unten her entzündet. Die Flammen können sich über die trockenen Holzflocken nach oben durchbrennen und das aufgelegte Kleinholz antrocknen und entzünden.

  • Baum,  Nutzpflanzen,  WaldHandwerk

    Lindenbast

    Gewinnung, Verwendung & Geschichte zu Bast und Linde. Gewinnung von Lindenbast Abseits der Wege begab es sich am 1. Mai, dass von Forstarbeiten viel Lindenrinde im Wald zu finden war. In der Rinde liegen mehrere Schichten Lindenbast. Durch Regen angeweicht lassen sich schon ein paar Bahnen abziehen… Lindenbast herstellen (lassen) Um mehr von diesem Naturmaterial zu gewinnen, wird die basthaltige Rinde für ein paar Wochen in ein stehendes Gewässer eingelegt und beschwert. Einige Wochen später kann die Rinde geborgen werden. Mikroorganismen und Verrottungsprozesse haben gewirkt: Die Baststreifen lösen sich jetzt gut von der festen Borke und lassen sich in langen, dicken Lagen abziehen.Ein Waldtümpel, Mücken und diese schlammige Arbeit ergeben…

  • Feuer

    FlugSamenZunder

    Feuer aus Samen entfachen mit Zündstahl und WasserflascheWeidenSamen, Char cloth & LöwenZahnSchirmchen Weide und Zündstahl Weidensamen fallen hier am 1. Juni am Elsterufer massenhaft in weißen Flöckchen vom Himmel. Hier hatten wir gleich guten Zunder für die WeidenoutdoorKüche: Löwenzahn und Wasserflasche Char cloth und Wasserflasche

  • Baum,  WaldHandwerk,  WaldKüche

    WeidenOutdoorKüche

    Vom Ausweiden einer Augenweide und Leckeres mit „ei“ Es begab sich einst, dass eine ElsterWeide nicht mehr Weide sein wollte und den Wunsch hatte, in andere schöne Dinge verwandelt zu werden.Zur gleichen Zeit überlegten zwei Wildlinge, wie die zurückgelassene Kochausrüstung improvisiert werden könnte.Der Rest ist Geschichte: WeidenZunder Die feinen fliegenden Samen fallen als weiße Flöckchen massenhaft am Elsterufer.Sie lassen sich einsammeln und gut als Zunder für das Kochfeuer nutzen. Der WeidenRindenTopf Rindengefäße dienen uns als EierkuchenRührschüssel, Kräuterschale und Teller. Potentiell kann darin auch gekocht werden mittels heißen Steinen; das funktioniert dann genauso wie bei unserem SteinZeitEi. Ein Stück Weidenrinde ohne Astlöcher wird tief für längs und quer am Stamm eingeschnitten…

  • Pilz,  WaldKüche

    HexenEi

    Phallus impudicus – Delikatesse im Erdboden Das verstehe wer will … alles an dem Ding sieht nach Hoden aus, die Stinkmorchel hat zudem eine typisch penisförmige Wuchsform und heißt Phallus impudicus (Phallus is klar soweit; impudicus: unzüchtig, schamlos) .. warum also „Hexenei“ und nicht „MagierEier“ oder „ZaubererHoden“?! Wie dem auch sei, man kanns essen und das ist wahrlich schmackhaft! Diese Pilzhoden sind Fruchtkörper der Stinkmorcheln. Sie wachsen unterirdisch und treten dabei langsam halb aus dem Boden hervor und können dann als weiße Stellen im Boden gefunden werden. Während der Reifung der Fruchtkörper reißt die Peridie auf, das unverzweigte, hohle und gekammerte Receptaculum, das an seinem Ende die feucht bleibende Gleba…